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SPECTROTEST definiert mobile Metallanalyse neu

Spezialoptik, Logik-System ICAL und effektive Bogen-Funken-Anregung machen das neue SPECTROTEST zum leistungsfähigsten Spektrometer seiner Klasse

Kleve, 12. November 2002. Mit der zum Jahreswechsel erfolgenden Produkteinführung des neuen SPECTROTEST hat SPECTRO Großes vor: Der mobile Funken-Bogen-Metallanalysator, der die Produktentwicklung als leistungsfähigstes System seiner Klasse passiert hat, soll nun zum erfolgreichsten Betriebsspektrometer auf dem Markt werden.

Das neue SPECTROTEST ist ein robustes und zugleich schlankes High-Tech-Gerät, das als universell einsetzbares Betriebsspektrometer sämtliche Anwendungen mitmacht: die Analyse dünner Drähte und Proben mit gewölbter Oberfläche im Kabel- oder Röhrenwerk ebenso wie die Stahlanalyse an der Ofenbühne einer Stahlhütte oder die Identifikation unterschiedlichster Legierungen auf dem Schrottplatz.

ICAL steigert Geräteverfügbarkeit

Neben dem ergonomischen Design bietet das SPECTROTEST durch das Zusammenspiel neuer und bewährter Komponenten höchsten Nutzen. Vollkommen neuartig ist ICAL (Intelligent Calibration Logic). Das softwarebasierende System überwacht den Zustand des Messsystems unabhängig von äußeren Einflüssen. Dadurch entfällt der Zeitaufwand für ein Rekalibrieren des Spektrometers. Bei Ortswechsel und Temperaturveränderungen genügt das Messen einer Kontrollprobe, was den Anwender in den Genuss einer deutlich gesteigerten Geräteverfügbarkeit bei niedrigsten Betriebskosten bringt.

Gleiche Vorteile bietet das System bei der Messung wechselnder Legierungen: Herkömmliche Betriebsspektrometer erfordern teilweise bis zu fünf Proben und entsprechend viele Einzelmessungen, ehe der Metallanalysator auf eine neue Legierung kalibriert, das optimale Messprogramm geladen und die geeignetsten Anregungsparameter eingestellt sind. Mit der neuen Funktion „APF Plus“ (Automatic Program Finder) genügt eine Messung: Das System erkennt selbstständig die Matrix und lädt das geeignetste Programm. Diese Funktion besitzt nur das SPECTROTEST. Das System regelt dabei sogar automatisch die optimalen Anregungsparameter.

Das Optische System erlaubt mit seinen CCD-Detektoren die Abbildung des gesamten relevanten Wellenlängenbereiches und zeichnet sich mit den ausschließlich aus SPECTROs Eigenfertigung stammenden holographischen Gittern durch außergewöhnliche Präzision aus. Die Gitter und CCD-Detektoren sind in einem festen Gehäuse staub- und stoßsicher untergebracht.

Für die Messung steht neben einer Standard-Abfunksonde zur Metallanalyse, mit der auch die Kohlenstoffbestimmung durchgeführt werden kann, eine Spezialsonde mit integrierter UV-Optik zur Verfügung. Diese erlaubt die Bestimmung der Elemente Phosphor, Schwefel und Bor sowie des Zinngehaltes in Legierungen. Mit einer Ladung der im Trolley eingebauten Akkus sind mehrere Hundert Messungen möglich.

Sprachbildender Standard neu aufgelegt

Die Probe muss nicht mehr zum Metallanalysator – der Analysator fährt zur Probe. Vor 23 Jahren präsentierte SPECTRO mit dem SPECTROTEST eine Sensation: den ersten mobilen Metallanalysator der Welt. Das SPECTROTEST verteilte den Markt für Analysengeräte neu und begründete den Ruf von SPECTRO als Innovationsträger. Trotz des satten Gewichtes einer knappen Vierteltonne blieb das SPECTROTEST, von Facelifts und Detailverbesserungen abgesehen, über mehr als 20 Jahre ein wettbewerbsfähiges Produkt, das als Marke Standards setzte und sprachbildend wirkte. „Das ‚Spectrotesten’ wurde zum gängigen Begriff für jegliche mobile Metallanalyse“, berichtet SPECTRO-Chef Tom Blades. „Das SPECTROTEST hat damals Maßstäbe gesetzt. Das Nachfolgeprodukt wird diese Maßstäbe neu definieren.“

Schlankheitskur: Das neue SPECTROTEST wiegt weniger als ein Fünftel des Vorläufermodells, ist jedoch genauso robust und übertrifft dank überlegener Technik den Vorgänger wie auch andere marktgängige Systeme in Analysengeschwindigkeit und -genauigkeit. SPECTRO ist daher zuversichtlich, an den Erfolg des alten SPECTROTEST anzuknüpfen.

SPECTRO, weltweit führend auf dem Gebiet der Optischen Emissions- und Röntgenfluoreszenz-Spektrometrie, ist ein multinationales Unternehmen, in dem Innovation, Gerätebetreuung und Kundendienst im Mittelpunkt stehen. SPECTRO beschäftigt über 500 Mitarbeiter. Seit der Gründung 1979 wurden bis heute weltweit mehr als 18.000 Analysengeräte an Kunden geliefert. SPECTROs Ziel ist es, zukunftsweisende Geräte zu produzieren, für verschiedenartigste Aufgabestellungen die besten Lösungen zu entwickeln und eine beispielhafte Kundenbetreuung sicherzustellen.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Tom Milner, Tel: +49.2821.892-0,
Fax: +49.2821.892-2200, E-Mail: spectro.info@ametek.com.

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